Wohnraum muss bezahlbar bleiben... für alle!
"Wohnraum muss bezahlbar bleiben... für alle!"
- Im Vergleich zu den Nachbargemeinden sind in Interlaken die Land- und Liegenschaftsreserven klein. Diese Reserven soll man für BewohnerInnen verwenden, welche auch tatsächlich hier wohnen und Steuern bezahlen
- Eine Lockerung des Verbotes nützt nur einigen Wenigen durch eine kurzfristige Rendite und ist nicht nachhaltig.
- Die Liegenschafts- und Mietpreise geraten unter Druck und werden steigen. So wird es gerade für einheimische Familien noch schwieriger, freie Wohnungen oder Liegenschaften zu finden.
- Der Druck auf Hotels, welche nicht durch die Hotelzone geschützt sind, steigt weiter.
- Schon heute ist es jedem Ausländer möglich in Interlaken Wohneigentum zu erwerben, er muss nur hier Steuern zahlen.
- Leider hat man es verpasst eine interlakenspezifische Lösung zu suchen.
- Sinnvolle Varianten des Zweitwohnungsbaus, wie zum Beispiel Apartbewirtschaftung oder Weitervermietungsmodelle werden im Reglement ausgeklammert und verhindert.
- 10 Wohnungen pro Jahr tönen nach sehr wenig. In 10 Jahren wären das aber bereits 100 Wohnungen und das ist doch sehr beträchtlich für Interlaken
- Wir wollen in 20-30 Jahren nicht Verhältnisse wie im Engadin oder Gstaad, wo sich Einheimische praktisch keinen Wohnraum mehr leisten können. Ein Öffnung ist ein Signal in diese Richtung.
- Mehrheitlich leer stehende Zweitwohnungen sind nicht förderlich für den Tourismus und die einheimische Bevölkerung.
- Der Leerwohnungsbestand ist schon heute extrem tief.
- Ausländer sind in Interlaken sehr willkommen. Wenn sie hier arbeiten und Wohnsitz haben, dürfen sie auch Wohneigentum erwerben. Dazu braucht es diese Regel nicht.
- Das Ziel der ursprünglichen Motion und Pro-Argument der Befürworter, der regionalen Angleichung der Regelung wird nicht erreicht, da Matten genauso wie Interlaken keinen erleichterten Verkauf kennt.
Darum NEIN zum "Verkauf von Wohneigentum an Personen im Ausland" am 3. Juli
Das Abstimmungsresultat im GGR war äussert knapp. Der GGR beantragt die Annahme nur mit einer Stimme Differenz (13 zu 12). Dem Überparteilichen Komitee gehören die im GGR vertretenen Fraktionen und Sektionen der Parteien EDU, EVP, GFL und SP an. Bereits zweimal in den vergangenen 10 Jahren lehnte das Stimmvolk diese Öffnung ab.
Weitere Auskünfte erteilen gerne die Co-Präsidenten
Kaspar Boss, 033 822 16 36, 078 765 80 10, Mail
David Bühler, 033 826 71 71, Mail
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